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Wurzelspitzenresektion · Sopron

Auch ein wurzelbehandelter Zahn kann wieder Beschwerden machen

Spüren Sie einen dumpfen Schmerz an einem wurzelbehandelten Zahn, oder kehrt eine Entzündung immer wieder? Dann lohnt sich ein Blick auf die zahnerhaltenden Möglichkeiten, eine davon ist die Wurzelspitzenresektion.

Untersuchung und schriftliches Behandlungsangebot. Das Röntgen ist gesondert zu bezahlen.

Details zur Behandlung
Wurzelspitzenresektion
Entzündung an der Wurzelspitze
Über den Eingriff entscheiden wir nach einer persönlichen Untersuchung.
Wann notwendig?BeratungAblauf der BehandlungNach dem EingriffHäufige FragenTermin buchen ↗

01 / ZUR BEHANDLUNG

Was behandeln wir an der Wurzelspitze?

Eine unpassende, zu lange oder zu kurze Wurzelfüllung kann zu einem Granulom an der Wurzelspitze führen, in dem sich Bakterien vermehren. Wenn die anatomischen Verhältnisse es zulassen, kann in solchen Fällen eine Wurzelspitzenresektion helfen, das Granulom zu entfernen und den Zahn vor einer Extraktion zu retten. Dabei wird unter lokaler Betäubung die Wurzelspitze abgetrennt und das entzündete Gewebe rund um die Wurzel entfernt und gereinigt. Ziel ist, dass der Zahn an seinem Platz bleiben kann.

Zuvor ziehen wir auch eine erneute Wurzelbehandlung in Betracht. Wir entscheiden anhand von Erreichbarkeit, Aufbaufähigkeit des Zahns und Zustand seiner Umgebung. Nicht bei jedem Zahn ist dieser Eingriff vertretbar oder sinnvoll.

Früher wurzelbehandelter Zahn

Zuerst muss die Ursache der seither bestehenden oder wiederkehrenden Beschwerden geklärt werden.

Auffälligkeit rund um die Wurzel

Bei einer auf der Aufnahme erkannten Veränderung betrachten wir die Symptome und die früheren Behandlungen.

Suche nach einer Möglichkeit zum Zahnerhalt

Vor dem Eingriff vergleichen wir die verfügbaren Lösungen und die zu erwartende Nutzbarkeit des Zahns.

02 / DAS ERSTE GESPRÄCH

Was klären wir
bei der Beratung?

Zuerst hören wir zu, warum Sie zu uns kommen, und untersuchen den betroffenen Bereich. Zur empfohlenen Behandlung und ihren Kosten erhalten Sie ein schriftliches Angebot. Der erste Termin bedeutet nicht automatisch einen Eingriff.

Wenn es sinnvoll ist, einen weiteren Behandler einzubeziehen, besprechen wir auch das und unterstützen Sie beim nächsten Schritt.

Das gehört zur kostenlosen Beratung

  • Besprechung der Beschwerden und der Vorgeschichte
  • Zahnärztliche Untersuchung
  • Behandlungsplan und schriftliches Angebot

Die Röntgenaufnahme ist gesondert zu bezahlen. Vor Ort kann ein digitales Panorama-Röntgenbild angefertigt werden. Eine frühere Aufnahme akzeptieren wir bis zu einem Alter von sechs Monaten. Nach der Untersuchung können wir bei Bedarf eine neue Aufnahme empfehlen.

Zur Beratung anmelden

03 / ABLAUF DER BEHANDLUNG

Wie läuft
der Eingriff ab?

Im Folgenden sehen Sie die wichtigsten Stationen der Behandlung. Die für Sie nötigen Schritte präzisieren wir bei der Beratung.

  1. Wir sehen uns die frühere Behandlung an

    Eine mitgebrachte Aufnahme und Unterlagen können helfen. Wir besprechen, ob eine erneute Wurzelbehandlung oder ein Eingriff die passende Lösung ist.

  2. Wir führen den geplanten Eingriff durch

    Nach der Betäubung erreichen wir die Wurzelspitze vom Zahnfleisch aus, entfernen die Spitze und das entzündete Gewebe. Die Versorgung des Wurzelendes richten wir nach dem Einzelfall aus, danach verschließen wir die Wunde.

  3. Wir kontrollieren die Heilung

    Nach der Wundkontrolle muss auch die Heilung der Zahnumgebung verfolgt werden. Den Rhythmus der Kontrollen besprechen wir passend zur Behandlung.

BETÄUBUNG UND VORBEREITUNG

Wenn Sie die Behandlung fürchten,
sprechen wir vorher darüber.

Beim ersten Beratungstermin können Sie auch über Ihre Ängste und frühere Erfahrungen sprechen. Sie müssen sich nicht sofort auf einen Eingriff einstellen.

Bei örtlicher Betäubung können Sie Druck oder Bewegung spüren. Wenn Sie Schmerzen haben, sagen Sie es sofort: Dann halten wir an und prüfen die Betäubung.

Sedierung und Narkose vor Ort

Beides erfordert eine vorherige Absprache. Auch bei einer Sedierung ist eine Begleitperson nötig, vor einer Narkose erfolgt eine gesonderte Beurteilung Ihres Gesundheitszustands. Die für Sie passende Möglichkeit und die Voraussetzungen für die Anreise besprechen wir persönlich.

Was sollten Sie vor der Behandlung mitteilen?

Bekannte Erkrankungen, Allergien, eingenommene Medikamente und Ihre Erfahrungen mit früheren Betäubungen. Setzen Sie Medikamente nicht eigenmächtig ab. Hinweise zum Essen und zur Heimfahrt erhalten Sie passend zur gewählten Betäubung.

04 / NACH DEM EINGRIFF

Mit dem Nahtentfernen ist die Heilung noch nicht abgeschlossen

Weichgewebe und Knochen heilen unterschiedlich schnell. Auch wenn die Wunde nicht mehr unangenehm ist, kann eine spätere Kontrolle noch wichtig sein. Den Termin dafür besprechen wir persönlich.

Womit können Sie in den ersten Tagen rechnen?

Empfindlichkeit, Schwellung und kleinere Blutergüsse können auftreten. Wie stark sie ausfallen, hängt vom Eingriff ab. Den zu erwartenden Verlauf und die Schmerzlinderung besprechen wir persönlich.

Wir helfen mündlich und schriftlich

Vor dem Verlassen der Praxis erklären wir Ihnen die Maßnahmen für zu Hause und die zu erwartenden Symptome. Sie erhalten außerdem ein schriftliches Merkblatt, damit Sie nicht alles aus dem Gedächtnis befolgen müssen.

Nahtentfernung und Kontrolle

Ist eine Nahtentfernung nötig, vereinbaren wir sie in der Regel für den 7. bis 10. Tag nach dem Eingriff. Weitere Kontrollen richten wir nach der durchgeführten Behandlung. Bei Beschwerden erreichen Sie uns zu den Öffnungszeiten unter +36 70 605 80 90.

Über welche Risiken sprechen wir vor der Behandlung?

Der Erhalt des Zahns kann nicht garantiert werden. Eine bestehende oder wiederkehrende Entzündung kann eine neue Entscheidung nötig machen. Die vom Ort des Eingriffs abhängigen Risiken und die Alternativen besprechen wir bei der Beratung.

Bei stärker werdenden oder nicht abklingenden Beschwerden, Fieber oder nicht endender Blutung suchen Sie bitte möglichst bald zahnärztliche Hilfe. Außerhalb der Öffnungszeiten wenden Sie sich bei akuten Beschwerden an einen zahnärztlichen Notdienst. Bei Atem- oder erheblichen Schluckbeschwerden warten Sie nicht auf einen Rückruf: Nehmen Sie sofort notfallmedizinische Hilfe in Anspruch.

05 / HÄUFIGE FRAGEN

Was Sie noch
wissen sollten.

Haben Sie weitere Fragen?

Schreiben Sie es bei der Terminanfrage dazu oder rufen Sie uns zu den Öffnungszeiten an.

+36 70 605 80 90Beratung buchen →
Warum habe ich Beschwerden, obwohl der Zahn schon wurzelbehandelt wurde?

In dem den Zahn umgebenden Gewebe können weiterhin Entzündung und Schmerzen entstehen. Das Symptom allein verrät die Ursache nicht, daher ist eine erneute Untersuchung nötig.

Warum genügt keine erneute Wurzelbehandlung?

Sie kann ausreichen, deshalb prüfen wir auch diese Möglichkeit. Die Resektion wählen wir nicht automatisch: Wir entscheiden anhand der früheren Behandlung und des Zustands des Zahns.

Ist der Eingriff bei jedem Zahn möglich?

Nein. Es gibt anatomische oder zahnzustandsbedingte Situationen, in denen wir den Eingriff nicht übernehmen. Bei der Beratung sagen wir Ihnen, welche Möglichkeiten wir sehen.

Bleibt der Zahn danach sicher erhalten?

Ein sicheres Versprechen ist nicht möglich. Nach der Untersuchung sagen wir Ihnen, was für den Erhalt des Zahns spricht, welche Unsicherheiten es gibt und welcher andere Behandlungsweg möglich ist.

BERATUNG IN SOPRON

Besprechen wir,
wie es weitergeht.

Bringen Sie Ihre Fragen und frühere Aufnahmen mit. Nach der Untersuchung besprechen wir die Möglichkeiten und erstellen Ihnen ein schriftliches Behandlungsangebot.

Kostenlose Erstberatung buchen

Das Röntgen ist gesondert zu bezahlen.

Schmerzen oder Schwellung?

Rufen Sie bei akuten Beschwerden bitte zuerst an, dann können wir den frühestmöglichen Untersuchungstermin abstimmen. Das Formular ist kein Notfallkanal.

+36 70 605 80 90

Montag–Freitag: 08:00–15:00
9400 Sopron, Várkerület 73 (Kronen Geschäftshaus, 2. Stock)

Kostenlose Erstberatung