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BLOG · ZAHNFLEISCHGESUNDHEIT

Was ist
Parodontitis?

Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnbettes, die vor allem bei Erwachsenen vorkommt. Wir zeigen, woran Sie sie erkennen und wie sie behandelt wird.

Blog · Zahnfleischgesundheit
Gesunde Zähne (Symbolbild zu Parodontitis)
Was ist Parodontitis?
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24. Februar 2020

Was ist das Parodont?

Parodont nennt man das Knochenbett und das Gewebe, das den Zahn im Knochen festhält. Durch Knochenschwund und vernachlässigte Mundhygiene entsteht eine wiederholte (oder dauerhafte) Zahnfleisch- und Zahnfleischtaschenentzündung, die frühzeitig zur Lockerung und schließlich zum Verlust der Zähne führen kann. Damit sich all diese Zähne retten lassen, müssen eine fachgerechte parodontologische Behandlung und eine individuell abgestimmte Mundhygiene erfolgen. Der Knochenschwund wird durch Knochenersatzmaterial aufgefüllt.

Was ist Parodontitis?

Parodontitis (fälschlicherweise auch als Parodontose bezeichnet) ist eine Entzündung des Zahnbettes, also des Gewebes, das den Zahn festhält. Parodontitis kommt vor allem bei Erwachsenen vor und ist eine Infektionskrankheit.

Bakterien im Zahnbelag auf der Zahnoberfläche führen zu einer Entzündung des Zahnfleisches. Bei Nichtbehandlung dieser Entzündung entsteht zwischen der Zahnwurzel und dem Zahnfleisch eine sogenannte Zahnfleischtasche, in der sich Bakterien leicht vermehren und harte Beläge bilden. Als Folge der Parodontitis bildet sich das Zahnbett zurück, und es kommt zu Zahnlockerung und Zahnverlust. Nach und nach werden so die Wurzelhaut und schließlich das gesamte Zahnbett im Kieferknochen angegriffen und zerstört. Das Zahnfleisch bildet sich zurück, und die Zähne verlieren ihren Halt.

Wird der Zahnbelag über längere Zeit nicht richtig entfernt, bildet er Giftstoffe, die in das Zahnfleischgewebe eindringen und es angreifen. Das Gewebe entzündet sich. Das oberflächliche Entzündungsstadium nennt man Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Wird hier nicht gegengesteuert, dringen die Plaquebakterien auch in den Bereich zwischen Zahn und Zahnfleisch ein. In der Folge entstehen gefährliche Zahnfleischtaschen, die sich rasch mit Bakterien füllen.

Wie erkennt man Parodontitis?

Anzeichen einer Parodontitis sind:

  • Rötung und Schwellung des Zahnfleisches
  • Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder beim Essen (Biss in den Apfel)
  • schlechter Geschmack und Mundgeruch
  • die Zähne verlieren ihren festen Halt, werden also etwas lockerer oder wandern
  • Veränderungen am Zahnersatz

Behandlung von Parodontitis

Alle Maßnahmen können nur dann gute Langzeitergebnisse liefern, wenn Sie eine exakte Mundhygiene betreiben (siehe auch professionelle Dentalhygiene). Ursache ist dauerhaft vorhandene Plaque aufgrund mangelnder Dentalhygiene und dadurch eine bakterielle Infektion des Zahnbettes mit anschließendem Zahnfleischrückgang. Die Parodontitis kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Die Therapie hängt von Ihrem individuellen Fall ab. Sie kann folgende Maßnahmen umfassen:

  • Zahnsteinentfernung und Wurzelglättung: verhindert die erneute Besiedelung mit Bakterien
  • Operative Maßnahmen: unter Betäubung wird erkranktes Gewebe entfernt
  • Laserbehandlung: die schonendere Variante
  • Antibiotische Therapie: als Gel oder in Tablettenform möglich
  • Knochenregeneration: durch angeregte Neubildung
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