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Zahnspange im Erwachsenenalter: Wann lohnt sie sich, und was kostet sie?

Zahnspange.
Nie zu spät.

Welche Kriterien für eine Zahnspange im Erwachsenenalter sprechen, und was Sie erwartet.

Blog · Zahnspange
Symbolbild: erwachsene Patientin probiert eine durchsichtige Zahnschiene an
Zahnspange im Erwachsenenalter · Illustration
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Viele glauben, die Entscheidung für eine Zahnspange falle im Kindes- oder spätestens im Jugendalter: Wer diesen Zeitpunkt verpasst hat, für den lohne es sich nicht mehr. Das stimmt nicht. Ist die Zahnstellung eng, lückenhaft oder passt der Biss nicht perfekt zusammen, gibt es auch im Erwachsenenalter eine Lösung, und viele treffen genau dann die Entscheidung, wenn sie es sich finanziell und zeitlich eher leisten können als in jungen Jahren.

Eine Zahnspange lohnt sich im Erwachsenenalter auch dann, wenn „nur" die Ästhetik der Grund ist: Gerade Zähne und ein selbstbewusstes Lächeln sind für sich genommen schon ein echter Gewinn. Die eigentliche Frage ist, wann und wie der Schritt in Ihrem Fall sinnvoll ist. Dabei helfen wir Ihnen, sich zurechtzufinden.

Warum ziehen Erwachsene eine Zahnspange in Betracht?

Die häufigsten Gründe sind in der Regel:

  • Störende Ästhetik. Eng stehende, schiefe oder lückenhafte Zähne stören viele jahrelang, aber erst als Erwachsene gehen sie der Lösung nach.
  • Zurückgewanderte, früher schon behandelte Zähne. Bei vielen kommt es vor, dass sie im Kindes- oder jungen Erwachsenenalter bereits eine Zahnspange getragen haben, die Zähne sich Jahre später aber trotzdem wieder verschoben oder erneut eng gestellt haben. Das kann verschiedene Ursachen haben und lässt sich im Erwachsenenalter genauso korrigieren wie eine erste Zahnspangenbehandlung.
  • Bissprobleme oder Zahnverschiebung. Fehlende Zähne, die nicht ersetzt wurden, Zahnfleischerkrankungen oder einfach kleine Verschiebungen im Laufe der Jahre können den Biss auch im Erwachsenenalter verändern, was zu Kau- oder Kiefergelenkbeschwerden führen kann.
  • Mundhygiene. Zwischen eng stehenden Zähnen ist die gründliche Reinigung schwieriger, was langfristig das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen erhöht. Eine geordnetere Zahnstellung erleichtert dies.

Gibt es eine Altersgrenze nach oben?

Es gibt kein Alter, ab dem eine Zahnspange grundsätzlich nicht mehr infrage käme: Solange Zahnfleisch und Kieferknochen gesund sind, lassen sich Zähne auch im Erwachsenenalter bewegen, nur können Tempo und Details der Behandlung im Vergleich zu jüngeren Patienten individuell unterschiedlich sein. Eine untere Altersgrenze gibt es hingegen: Die unsichtbare Zahnspange ist bei SwissDent ab 16 Jahren verfügbar, weil die Behandlung voraussetzt, dass bereits nur noch bleibende Zähne im Mund vorhanden sind.

Im Erwachsenenalter kommt es zudem häufiger vor, dass der Zahnfleischzustand zunächst in Ordnung gebracht werden muss oder dass fehlende Zähne mit der Zahnbewegung abgestimmt ersetzt werden müssen.

Welche Möglichkeiten der Zahnspange stehen Erwachsenen zur Wahl?

Für Erwachsene kommt heute nicht mehr ausschließlich die klassische, feste Metallspange infrage. Die Behandlung mit durchsichtigen, herausnehmbaren Schienen (Aligner-Technologie) ist bei erwachsenen Patienten besonders beliebt, weil sie im Alltag kaum auffällt und zum Essen und Zähneputzen herausgenommen werden kann. Bei SwissDent ist dies die unsichtbare Zahnspange: Die Behandlung erfolgt mit digitaler Planung und einer Serie individuell angefertigter, aufeinanderfolgender Schienen. Den genauen Ablauf, die Preisstufen und die aktuellen Pakete finden Sie auf der Seite zur unsichtbaren Zahnspange.

Nicht jeder Fall lässt sich mit durchsichtigen Schienen lösen: Bei besonders komplexen Bissabweichungen oder bestimmten Zahnbewegungen kann weiterhin die klassische, feste Zahnspange infrage kommen. Welche Technik in Ihrem Fall besser passt, entscheiden die persönliche Untersuchung und der Behandlungsplan.

Wovon hängt ab, wann und wie es möglich ist?

Eine Zahnspange lohnt sich auch im Erwachsenenalter, die eigentliche Frage ist, wie Ihre konkrete Situation aussieht und was vorher gegebenenfalls erledigt werden muss. Diese Kriterien entscheiden über das „Wie" und „Wann":

  • Wie ist der Zustand von Zahnfleisch und Kieferknochen? Im Erwachsenenalter kommt eine Zahnfleischerkrankung häufiger vor; diese muss unter Umständen zuerst behandelt werden, bevor die Zahnbewegung beginnen kann. Gibt es hier etwas zu erledigen, muss dies zuerst geschehen, danach kann die Zahnspangenbehandlung starten.
  • Wie viel Zeit und Konsequenz können Sie aufbringen? Die Behandlung mit herausnehmbaren Schienen erfordert das konsequente tägliche Tragen (mindestens 20-22 Stunden täglich), damit sie im geplanten Tempo verläuft; ansonsten kann sich die Behandlung verzögern.
  • Welche Technik passt zum jeweiligen Fall? Bei leichteren Engständen geht es schneller, bei komplexeren Abweichungen dauert die Behandlung länger, was den Zeitplan beeinflusst.

Der zuverlässigste Weg, eine auf Sie zugeschnittene Antwort zu erhalten, ist eine kostenlose Erstuntersuchung, bei der der Zahnarzt den aktuellen Zustand von Zahnstellung und Biss betrachtet und Ihnen sagt, welche Behandlung und welcher Zeitraum in Ihrem Fall realistisch sind.

Was kostet eine Zahnspange im Erwachsenenalter?

Der genaue Preis hängt immer vom individuellen Fall ab: wie viele Zähne bewegt werden müssen, wie stark der Engstand oder die Bissabweichung ausgeprägt ist und wie viele Schienen für das geplante Ergebnis nötig sind. Bei SwissDent gibt es für die unsichtbare Zahnspange mehrere Paketstufen, doch im Unterschied etwa zum Zahnbleaching wählen Sie diese nicht selbst: Der in der Erstuntersuchung erstellte Behandlungsplan und Ihr individueller Fall bestimmen, in welches Paket Ihre Behandlung fällt. Den endgültigen Preis erhalten Sie somit nach der Erstuntersuchung und der Erstellung des Behandlungsplans. Über die aktuellen Pakete und Preisstufen informiert die Seite zur unsichtbaren Zahnspange.

Es lohnt sich auch, damit zu rechnen, dass neben dem Paketpreis in der Regel separat abgerechnete Positionen anfallen können: regelmäßige Kontrollen, eine mögliche Vorbehandlung sowie der am Ende der Behandlung nötige Retainer. Die genauen Details dazu erfahren Sie in der Erstuntersuchung und im Behandlungsplan.

Was passiert, wenn man es hinauszögert?

Eine eng stehende oder schlecht zusammenpassende Zahnstellung bessert sich von selbst nur selten, eher verschlechtert sie sich langfristig: In schwerer zu reinigenden Bereichen entstehen mit größerer Wahrscheinlichkeit Zahnstein und Karies, und eine Bissabweichung kann über die Jahre Kiefergelenk und Zähne belasten. Das bedeutet nicht, dass sich jeder für eine Zahnspange entscheiden muss, sondern nur, dass die Entscheidung bewusst und informiert getroffen werden sollte, nicht nur aus Bequemlichkeit hinausgezögert.

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